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Hallo, ich bin Vorsitzender der Fördervereine des Schulbiologiezentrums und der IGS Linden und Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der SPD. Produkte dieser ehrenamtlichen Arbeit sind Information und Zeitungen. Hans-Dieter Keil-Süllow |
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2007/2008 |
Der Thurntaler in Osttirol |
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>> Bilder einiger Urlaube in der Hofelet-Alm auf dem Thurntaler |
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2006/2007 |
Der Thurntaler in Osttirol |
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>> Bilder einiger Urlaube in der Hofelet-Alm auf dem Thurntaler |
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>> Livecam vom Thurntaler ins Tal www.hochpustertal-ski.at - siehe Bild unten |
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>> Bericht aus dem Skigebiet Osttirol und insbesondere das Hochpustertal liegt abseits der großen Touristenströme und ist zum Glück noch nicht vom Massentourismus geprägt. |
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Ziel ( 14.01.2012) - 608.731 Unterschriften !!!! |
| Am 14. Januar 2012 endet die Zeichnungsfrist für das Volksbegehren !! |
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Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter für gute Schulen! Nach über
zwei Jahren endet am 14. Januar 2012 die Zeichnungsfrist für das
Volksbegehren für gute Schulen. |
| Am Do, 12. Januar 2012 laden wir zu einer Abschlussgala (Anmeldung notwendig!! ) ab 18:00 Uhr im Pavillon am Raschplatz !! |
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Nach über zwei Jahren endet nun am 14. Januar 2012 die Zeichnungsfrist für das Verfahren. Mit landesweit rund 250.000 gültigen Unterschriften sind zwar nicht genügend Stimmen für ein erfolgreiches Volksbegehren zusammen gekommen, dennoch haben wir gemeinsam etwas bewegt. Wir haben mit dem Volksbegehren die Diskussion über die Schulstruktur in Niedersachsen belebt. In einigen Wahlkreisen haben wir zudem die Unterschriften von deutlich mehr als zehn Prozent der Wahlberechtigten erhalten; das zeigt, dass wir die richtigen Ziele verfolgen. Eine viertel Million Unterschriften sind ein guter Grund zum Feiern! Das wollen wir tun am Donnerstag, 12. Januar 2012 in Hannover mit einer Abschlussgala ab 18:00 Uhr im Pavillon am Raschplatz. In einer buten Revue unter Leitung des Theaters Löwenherz bringen Schülerinnen und Schüler deer Theater-Ag der IGS Langenhagen das Volksbegehren auf die Bühne. Der hannoversche Oberbürgermeister Stephan Weil sowie die schulpolitischen Sprecherinnen der Oppositionsparteien im Landtag werden verbale Blumensträuße in Form von Grußworten an die Volksbegehrenden überreichen. Wir danken allen, die sich für das Volksbegehren engagiert haben. Da wir in einer geschlossenen Gesellschaft feiern, ist eine Anmeldung für die Gala erforderlich. Bitte gib uns möglich schnell, spätestens aber bis 08.01.2012 eine Rückmeldung per Mail (info@volksbegehren-schulen.de), auch über eventuelle Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die Du gerne mitbringen möchtest. |
| Zum Abschluss: Wir starten am Do, 12. Januar 2012 um 16:30 Uhr am Steintorplatz mit einer Parade der Volksbegehrenden durch die Innenstadt bis zum Kulturzentrum Pavillon !! |
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Am Do, 12. Januar 2012, wollen wir noch einmal mit möglichst vielen Unterstützern des Volksbegehrens auf die Straße gehen. Wir starten um 16:30 Uhr am Steintorlatz mit einer Parade der Volksbegehrenden durch die Innenstadt bis zum Kulturzentrum Pavillon. Mit dabei sind der Volksbegehren-Pegasus und die Theater-AG der IGS Langenhagen. Für gute Stimmung sorgt außerdem die GEW-Sambagruppe. |
| >> Hier die NEUE Unterschriftenliste als pdf herunterladen, doppelseitig ausdrucken und sammeln, sammeln, sammeln |
| >> Homepage des Volksbegehrens für gute Schulen |
| >> Themenseite Volksbegehren für gute Schulen |
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| 17.06.2011, HNA | Auch die prämierte Göttinger Gesamtschule muss das G8-Turbo-Abi einführen / Land bleibt unerbittlich |
| Hannover/Göttingen. Seit 40 Jahren gibt es Gesamtschulen in Niedersachsen aus diesem Anlass fand am Freitag ein Festakt mit Kultusminister Bernd Althusmann statt. Doch nach Feiern dürfte Eltern und Lehrern der Lichtenberg-Gesamtschule Göttingen (IGS) kaum zumute sein: Die Schule noch vor einer Woche als beste Schule Deutschlands ausgezeichnet muss ihr Unterrichtsmodell ändern. |
| Ursache ist die Einführung
des achtjährigen Gymnasiums (G8). Denn das Turbo-Abi macht eine frühzeitige
Trennung von lernstarken und schwächeren Schülern nötig
was dem Prinzip der IGS völlig widerspricht. Denn in Deutschland gibt es wenige Schulen, die die Idee einer Gesamtschule so konsequent umsetzen wie die Göttinger: An der IGS werden gute und schwächere Schüler gemeinsam unterrichtet bis einschließlich der zehnten Klasse. Ein Kurssystem mit Leistungsstufen fehlt. Stattdessen arbeiten die Schüler in gemischten Tischgruppen zusammen starke und schwache sollen voneinander profitieren. Diese Tischgruppenarbeit wurde bei der Verleihung des Deutschen Schulpreises der Bosch-Stiftung hervorgehoben. Doch trotz des Titels Beste Schule Deutschlands lehnt das Land eine Ausnahme für die IGS weiter ab. Deshalb wird das System der Göttinger in einer entscheidenden Phase abgebrochen: Nach der neunten Klasse gehen die besten Schüler ins Turbo-Abi, Haupt- und Realschüler bleiben unter sich. Das sei absolut systemfremd für seine Schule, erklärt Wolfgang Vogelsaenger, Leiter der Göttinger IGS. Dem Argument, dass es sich ja nur um ein Jahr handele, widerspricht er: Wir können nachweisen, dass gerade in der zehnten Klasse noch viel passiert. Schüler, die in der neunten Klasse noch schwächer waren, erhielten am Ende doch einen erweiterten Realschulabschluss. Doch das Kultusministerium bleibt hart: Die Vergabe der Allgemeinen Hochschulreife erfolge auch an dieser Schule in der Regel nach zwölf Schuljahren. Das schließt nicht aus, dass Schüler, die erst am Ende des zehnten Schuljahrgangs die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erwerben, auch an dieser Schule das Abitur nach dreizehn Schuljahren ablegen, sagt Sprecher Roman Haase. Wer also nach der Trennung seine Leistung verbessert, startet ein Jahr später ins Abi. Allerdings muss er dies ohne die Hilfe der stärkeren Schüler schaffen. Von Göran Gehlen |
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| Schulportrait: Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule, Göttingen |
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War das peinlich! "Aziz, kommst du bitte mal, Reinhard möchte dich sprechen!" Aziz wurde ins Lehrerzimmer gerufen, alle bekamen es mit. Sein Klassenlehrer war am Telefon. Der war zu Hause, krankgeschrieben. Wie er denn so mit Mathe klarkomme, wollte Reinhard wissen. Und ob er nachmittags zu ihm kommen könne, um zu üben. "Das war mir damals in der sechsten Klasse furchtbar unangenehm, einen Lehrer zu Hause zu besuchen", erzählt Aziz, heute 19 Jahre alt. Was sie damals wiederholt haben, daran kann sich Aziz nicht mehr erinnern. Aber diesen Anruf, den vergisst er nicht. Weil Reinhard, sein Lehrer, nicht aufdringlich war oder gar komische Absichten hatte, sondern ihm einfach nur helfen wollte. "Cool", findet Aziz diesen Besuch inzwischen. Der kräftige Oberstufenschüler mit dem dunklen Vollbart geht seit der fünften Klasse auf die Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule, die in Göttingen nur IGS genannt wird, die Abkürzung für Integrierte Gesamtschule. Aziz hatte eine Empfehlung für die Realschule. Im nächsten Jahr wird er Abitur machen. Weil Lehrer wie Reinhard an ihn geglaubt und ihm geholfen haben. Burak kam mit einer Hauptschulempfehlung in die Fünfte. Da hatte er schon einmal eine Klasse wiederholt. "Ich hatte das Gefühl: Aus mir wird nichts. Die anderen in der Klasse waren für mich lauter Streber. Im Unterricht habe ich viel Mist gebaut." Aber die Lehrer bestraften ihn nicht, sondern fragten: Warum machst du das? "Sie haben mir klar gemacht: Du kannst etwas erreichen", erzählt Burak, der heute ebenfalls in die zwölfte Klasse geht. Nach seinem Abitur will der 18-Jährige an die Uni gehen und studieren. Sein Berufsziel: Lehrer für Biologie und Deutsch. In der Oberstufe trifft man viele Schüler wie Aziz oder Burak, denen die Lehrer in der Grundschule das Abitur nicht zugetraut haben. Die Lehrer schaffen es nicht nur, keinen Schüler zu verlieren, die Schule zählt auch noch zu den besten fünf Prozent der Schulen mit gymnasialer Oberstufe in ganz Niedersachsen. Bei den zentralen Abiturprüfungen schneiden die Schüler hervorragend ab. 2010 machte die beste Abiturientin des Bundeslandes mit einem Schnitt von 0,7 hier ihr Abitur, 25 Prozent der Schüler hatten eine Eins vor dem Komma bei ihrem Abschlusszeugnis. Nicht nur beim Kriterium Leistung erhielt die IGS die Bestnote A, auch bei den übrigen fünf Kategorien des Deutschen Schulpreises (Vielfalt, Unterricht, Verantwortung, Schulleben und -entwicklung) schnitt sie hervorragend ab. Die 14-köpfige Jury entschied deshalb einstimmig: Die Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule bekommt den Hauptpreis 2011. Sie ist die beste Schule Deutschlands. Der renommierte Hirnforscher Gerald Hüther begleitet die IGS seit zehn Jahren. Er sagt: "An dieser Schule wird hirngerecht gelernt: Die Kinder erschließen sich den Stoff selbstständig. Sie haben Freude am Entdecken. Dadurch werden neuroplastische Botenstoffe ausgeschüttet, die wie Dünger aufs Gehirn wirken." So macht Lernen glücklich. Josephine wechselte vor einem Jahr an die IGS; die 17-Jährige hielt den Druck am G8-Gymnasium nicht mehr aus. "An meiner alten Schule herrschte eine Ellenbogengesellschaft. Bei Arbeiten legte meine Freundin ihren Arm auf den Tisch, damit ja keiner von ihr abschreiben konnte. Die Lehrer haben bewusst die Konkurrenz geschürt. Hier ist es ganz anders. Meine Klassenkameraden kommen auf mich zu, um mir zu helfen." Die Ganztagsschule hat einen hohen Leistungsanspruch, auch wenn es bis zur achten Klasse keine Noten gibt und von der fünften bis zur zehnten Klasse Haupt- und Realschüler gemeinsam mit Gymnasiasten lernen. Keimzelle für das gemeinsame Lernen sind die sogenannten "Tischgruppen": Je sechs Schüler sitzen und arbeiten an einem Tisch. Sie rotieren alle halben Jahre, damit jeder Schüler jeden kennenlernt. Anna, Mehtap, Melissa, Gretje, Finn und Maurice bilden eine Tischgruppe in der Stammgruppe 9.3. Am Dienstag steht in den ersten beiden Stunden Mathematik auf dem Stundenplan, die Fächer sind überwiegend in Doppelstunden organisiert. "Unter Dach und Fach" heißt ihr Thema in Mathe. Die Neuntklässler sollen nicht nur die Formeln zur Berechnung von Körpern und Flächen lernen, sie basteln auch Modelle aus Holz, damit sie die Dimensionen buchstäblich begreifen. Heute sollen sie die Oberfläche eines 3-seitigen Prismas berechnen. An fünf Tischen diskutieren die 30 Schüler Lösungsansätze und Formeln. Es herrscht eine ruhige, konzentrierte Atmosphäre. Auch an Tischgruppe zwei stecken sie die Köpfe zusammen: die blonde Melissa mit dem dunkelhaarigen Maurice. "Ich sitze neben ihm, weil er Mathe besser kann als ich", sagt die 15-Jährige. Auf ihren Arbeitsbögen stehen Grund- und erweiterte Anforderungen. Jeder Schüler entscheidet selbst, welche Aufgaben er löst. Aber das 6er-Team ist dafür verantwortlich, dass alle mitkommen. "Anna sagt mir, wenn ich mich besser konzentrieren soll", sagt Mehtap. Und wenn es mal Zoff gibt? "Wir klären immer gleich, wenn was nicht klappt", sagt Gretje, 14. Hirnforscher Hüther sagt: "In heterogenen Gruppen lernen Kinder besser. Verschiedenheit ist die Voraussetzung für Individualität. In homogenen Gruppen lernen Schüler nur, sich abzugrenzen." An der IGS sind alle per Du, sogar den Schulleiter nennen alle nur "Wolfgang". Das Duzen wirkt weder kumpelhaft noch anbiedernd, sondern ganz natürlich. Es ist Teil der Schulkultur. "Ich finde es gut, dass wir die Lehrer duzen, wir vertrauen denen echt. Und die tun auch was dafür. Steffi fragt nach, wenn man traurig guckt", erzählt Mehtap. Die 15-jährige Türkin trägt ein Shirt mit auffälligem Leopardenmuster, kunstvoll zerrissene, schwarze Leggings, ihre Fingernägel hat sie in drei Farben lackiert. An der IGS sind die Lehrer keine Pauker, die vorn an der Tafel stehen und Monologe halten, sondern Lernbegleiter. Jede Klasse hat zwei Klassenlehrer, die Tutoren. Die sechs Stammgruppen mit 180 Schülern eines Jahrgangs sind um ein sogenanntes "Cluster" angelegt, ein offener, heller Raum. Er dient als Arbeitsund Treffpunkt für Schüler und Lehrer. Der Betonklotz für die 1500 Schüler und ihre 130 Lehrer, der beim Betreten an einen Flughafenterminal erinnert, wird so in kleine Lernbereiche aufgebrochen. Im Cluster der "blauen Gruppe", zu der auch die 9.3. gehört, steht ein Aquarium zwischen Holztischen, Sesseln, Bänken und Grünpflanzen. An den Wänden haben die Schüler Schließfächer. Die Möbel sind abgenutzt, aber gepflegt. Genauso wie der hellgraue Teppich, der überall in der Schule ausgelegt ist. Auch das Lehrerzimmer für den Jahrgang findet man hier. Die Türen stehen immer offen. 12 bis 15 Lehrer bilden ein Jahrgangsteam. Sie gestalten die Stundenpläne, regeln die Aufsicht in den Pausen, vertreten sich gegenseitig, besprechen die Rhythmisierung des Stoffs oder wie sie mit Schülern umgehen. "Wir sind dichter dran, als manchem lieb ist", sagt Florian Scholz, 39. Der Lehrer hat bei einem seiner Schüler eine Bierfahne gerochen. Der Junge wurde nach Hause geschickt, die Eltern werden zum Gespräch gebeten. Jetzt haben alle Kollegen ein Auge auf den Jugendlichen. Die 9.3 hat Deutsch bei ihrer zweiten Tutorin, Karola Hagedorn, 58. Die beiden Klassenlehrerinnen Steffi und Karola decken die meisten Fächer ab, sie begleiten ihre Schützlinge sechs Jahre lang, von der fünften bis zur zehnten Klasse. Die Neuntklässer bereiten sich auf eine Lernzielkontrolle am Freitag vor zum Thema "Erörterung". Sie diskutieren die Einführung von Schuluniformen. Wieder sammeln die Schüler Argumente in der Tischgruppe, gliedern sie in Vor- und Nachteile und präsentieren ihre Ergebnisse auf einem Plakat vor der Klasse. Keiner scheut sich vor der Gruppe zu reden, Kritik wird sachlich und nicht verletzend geäußert. "So einen Unterricht habe ich noch nicht erlebt", sagt Hans Anand Pant, Direktor des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB). Der Professor ist Mitglied der Schulpreis-Jury und hat die Gesamtschule gründlich inspiziert. "Die Schüler werden ständig angehalten, ihre Lernergebnisse zu präsentieren. Die Tischgruppen sind toll." Auch seine Jury-Kollegin Gisela Schultebraucks-Burgkart ist begeistert. Die Schulleiterin lässt sich nicht so leicht beeindrucken. Sie weiß, wie man Kinder individuell unterrichtet und unterschiedliche Begabungen fördert ihre Grundschule, die Kleine Kielstraße in Dortmund, bekam schließlich 2006 den Deutschen Schulpreis verliehen. "Das Tischgruppenmodell ist genial", sagt sie. "Die Schüler lernen: Wir sind ein Team. Und erzielen dabei sehr gute Lernergebnisse." Wolfgang Vogelsaenger, Schulleiter der IGS, sagt: "In der Tischgruppe sitzt der zukünftige Maurer neben dem späteren Architekten. Wenn sie bei uns gelernt haben, miteinander zu sprechen und zu arbeiten, dann schaff en die das auch als Erwachsene." Nach dem Mittagessen in der Mensa haben die Schüler der 9.3. "AÜ": Arbeits- und Übungsstunde. Die Schüler nutzen die Zeit für ihre Wochenaufgaben, klassische Hausaufgaben kennen sie nicht. Gretje arbeitet an einer Tabelle zu Virusinfektionen, Finn und Maurice haben sich einen ruhigen Tisch im Cluster gesucht. Sie bereiten blaue und grüne Plakate für den sogenannten "Tischgruppenabend" vor. Eine weitere pädagogische Besonderheit der Schule. Viermal im Jahr präsentieren die Schülerteams ihre Arbeiten zu Hause vor ihren Müttern und Vätern. Zwanzig dieser privat organisierten Elternabende besuchen die Lehrer im Laufe eines Schuljahres. Ganz schön viel Zeit. Doch die rechne sich, meint Stefanie Vogelsaenger, 46: "Ich kenne von jedem Schüler den Hintergrund, wir haben eine Vertrauensbasis. Dadurch entstehen viel weniger Konflikte." 18:30 Uhr: Melissa, Mehtap, Anna, Gretje, Maurice und Finn sitzen mit ihren Vätern und Müttern und den beiden Lehrerinnen Steffi und Kornelia in der hellen Wohnküche von Jörg und Birgit Mannigel, den Eltern von Gretje. Die Eltern hocken dicht gedrängt auf der Eckbank unter der Weltkarte an der Wand. Stühle werden rangerückt, damit auch ja alle sechs Jugendlichen und die acht Erwachsenen Platz um den Esstisch aus Kiefernholz finden. Vor ihnen stehen Brötchen, belegt mit Wurst und Käse. Die Mädchen haben am Nachmittag Wurzeln und Gurken geschnippelt, Dipp vorbereitet und Fruchtquark selbstgemacht. Maurice und Finn suchen nach einem Platz für ihr blaues Plakat. "Können wir die Pappen an den Küchenschrank kleben?", fragt Gretje. Ihre Mutter nickt. Gretje sucht Tesafilm in einer Küchenschublade. Die Jungs heften das Papier an den Schrank. "Also, wir haben in Mathe gerade das Thema 'Unter Dach und Fach'. Wir berechnen Seiten von Dächern, also von Prismen", erzählt Maurice. Finn hält das Modell eines Prismas hoch, Maurice erklärt die Formeln. Bei den Tischgruppenabenden präsentieren die Schüler nicht nur, was sie in den Fächern Naturwissenschaften, Deutsch und Englisch erarbeitet haben, sondern wie bei jedem normalen Elternabend werden auch Konflikte in der Klasse besprochen, die Eltern erfahren alles über die nächste Klassenfahrt oder das anstehende Praktikum. Aber wie im Unterricht ist auch die Information der Mütter und Väter keine Lehrer-Show, sondern auch hier wechseln die Pädagoginnen die Methode. "So, jetzt sollen die Eltern aktiv werden und dazu vertauschen wir die Kinder", sagt Lehrerin Steffi Vogelsaenger. Melissa rückt neben die Mutter von Maurice auf die Eckbank, der Vater von Gretje verzieht sich mit Finn ins Wohnzimmer. Und Mehtap lehnt mit Annas Mutter an der Küchenanrichte. Zehn Minuten lang fragt je ein Vater oder eine Mutter einen Schüler aus: In welcher Branche wirst du arbeiten? Was hast du für Aufgaben? Wie sind deine Arbeitszeiten? Anschließend berichten die Eltern, was sie herausgefunden haben. Margot Lotze erzählt: "Melissa macht ihr Praktikum als Schwimmmeisterin." Dann schicken die Lehrerinnen die Schüler mit den Worten aus der Küche: "Ihr könnt jetzt spielen gehen." Grinsend verziehen sich die Jugendlichen ins Wohnzimmer, um mit der Playstation vor dem Fernseher Karaoke zu singen. In der Küche rutschen die Lehrerinnen und die Eltern um den Tisch zusammen. "Wir möchten von Euch wissen, wie fandet ihr die Tischgruppenabende der letzten vier Jahre?", fragt Steffi Vogelsaenger. Auch Mütter, Väter und Lehrer duzen sich selbstverständlich. Margot Lotze sagt: "An so einem Abend erlebt man sein Kind ganz anders, zu Hause erzählt Maurice nicht mehr so viel. Wir erfahren, woran sie in der Schule arbeiten. Mein Sohn ist ein Einzelgänger. Ich glaube nicht, dass er sich an einer anderen Schule so geöffnet hätte." Jörg Mannigel war zunächst skeptisch als erst seine älteste Tochter Merle und dann Gretje auf die Gesamtschule gehen wollten. "So lange keine Noten die müssen doch wissen, wo sie stehen, dachte ich. Ich wollte lieber ein Gymnasium, nicht so eine Schulform, die man nicht so kennt", sagt er. Aber inzwischen ist er restlos überzeugt: "Mich beglückt es zu sehen, wie sicher unsere Kinder ihre Arbeit präsentieren, wie sie sich wertschätzen, egal wie unterschiedlich sie sind. Das erlebt man nicht häufig im Arbeitsleben. Das habt ihr gut hingekriegt", sagt der Geschäftsführer der Diakonie zu den beiden Lehrerinnen. Der Namensgeber der Schule, Georg Christoph Lichtenberg, war Physiker und Querdenker. "Er passt ganz gut zu uns", sagt Schulleiter Wolfgang Vogelsaenger. Der 59-Jährige leitet die IGS seit neun Jahren. Vor 35 Jahren wurde die Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule von Wissenschaftlern, Lehrern, Eltern, Politikern und Architekten als Gegenmodell zum klassischen dreigliedrigen Schulsystem entwickelt. Heute kämpft Schulleiter Vogelsaenger um ausreichende Lehrerstellen. "Früher hatten wir Doppelbesetzungen in den AÜ- Stunden, heute nicht mehr", sagt er. Und er fordert die Erhaltung von G9. In Niedersachsen sollen auch die Gesamtschulen die Zeit bis zum Abitur, wie die Gymnasien, um ein Jahr kürzen (G8). Die Oberstufe möchte Vogelsaenger weiter entwickeln und ein zusätzliches Gebäude braucht er. Jury-Mitglied Schultebraucks-Burgkart sagt: "Andere Schulen können von der IGS lernen: Es braucht eine Vision. Die Lehrer brennen immer noch für ihre Schule. Das lässt sich nicht von oben verordnen." Und Professor Hans Anand Pant sagt: "Ich hätte wirklich gerne so eine Schule besucht wie die Göttinger!" Bevor Josephine sich entschied, vom Gymnasium an die Gesamtschule zu wechseln, überlegte sie gründlich: "Habe ich später vielleicht Nachteile, weil ich mein Abitur hier gemacht habe?" In der Universitätsstadt steht die Abkürzung IGS immer noch für "Idioten-Gesamtschule". "Aber wichtig ist doch, dass ich mich wohlfühle", sagt Josephine. Der Schulpreis wird nun auch die letzten Zweifler überzeugen: Die Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule in Göttingen ist eine ausgezeichnete Schule. |
| >> Der Hauptpreisträger des Deutschen Schulpreises - Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule, Göttingen |
| 07.06.2011, HAZ | Vor 40 Jahren startete die erste Gesamtschule in Hannover |
| Die Stadt Hannover hat am Montag wohl zum ersten Mal ein Schuljubiläum in der Kuppelhalle des Neuen Rathauses gefeiert und damit ein politisches Bekenntnis verknüpft. Vor 40 Jahren ging die Integrierte Gesamtschule Linden an den Start, landesweit als erste Schule dieser neuen Form gemeinsam mit den IGS Langenhagen, Garbsen und Göttingen. |
| Die IGS Linden
war der Prototyp für eine ganze Serie von Schulen in Hannover,
sagte Oberbürgermeister Stephan Weil. Und wie schon häufiger ließ
er keinen Zweifel daran, dass ihm diese Schulform, in der Kinder aller Begabungsstufen
gemeinsam lernen, besonders am Herzen liegt. Wir laufen klar auf ein
zweigliedriges Schulsystem mit starken Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen
zu.
Weil erinnerte daran, dass die Entstehung der neuen Schulform von Anfang an mit Streit verknüpft war. Es ging um eine gesellschaftliche Öffnung. Man wollte sehen, ob Kinder, deren Eltern nicht Abitur gemacht hatten, zu diesem Abschluss geführt werden können. Zu diesem Zweck hätten die IGS sich als Ganztagsschulen konzipiert. Inzwischen gibt es neun Integrierte Gesamtschulen in Hannover. Die jüngsten drei entstanden auf Basis einer Befragung, in der sich 2008 rund 44 Prozent der Grundschuleltern eine IGS für ihr Kind wünschten. Ich glaube, damit ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht, sagte Weil. Morgen soll im Schulausschuss eine weitere Elternbefragung auf den Weg gebracht werden. Der Oberbürgermeister kritisierte, dass das überhaupt anders als für jede andere Schulform vom Land so vorgeschrieben ist. Im Juni vor 40 Jahren liefen die Anmeldungen für die erste IGS in Hannover. Das Ergebnis hätten weder Freund noch Feind auch nur annähernd geahnt, sagte Christoph Walther, Leiter der IGS Linden. Die Eltern von 603 Kindern standen Schlange. Es war, als sei eine Schleuse geöffnet worden. Einer Nachbarschule ging der Nachwuchs aus. Und die neue IGS hatte nur Platz für 180 Fünftklässler. Der Rat beschloss, dass die Schule mit acht statt sechs Klassen und damit 240 Kindern starten sollte. Wir setzen auf ein Lernklima mit möglichst wenig Zeit- und Zensurendruck. Sitzenbleiben gibt es nicht, sagte Walther. Als neues Ziel soll die Integration behinderter Kinder vorangetrieben werden. Inzwischen erscheinen die ersten Großeltern mit IGS-Erfahrung bei uns. Die waren am Montag nicht da, dafür aber ehemalige Schüler wie Frank Wieneke, Olympiasieger im Judo, Schauspielerin Laura Kolbe, Tanzpädagogin Lalesim Ceylan und Ralf Schnoor, erfolgreicher Cafébetreiber und Günther-Jauch-Millionär. Der Neurobiologe Prof. Gerald Hüther plädierte in seiner Festrede für Schulen, die nicht ausgrenzen und in denen die Schüler gemeinsam Dinge entdecken und gestalten können. Man kann nur dann Wissen im Gehirn verankern, wenn ein Mensch sich dafür begeistert. Die vier IGS-Absolventen haben in ihrer Schulzeit ähnliches erlebt. Die Lehrer haben meine Selbstmotivation angeregt. Das ist mir im Sport zugute gekommen, berichtete Frank Wieneke. Lalesim Ceylan nahm das Gefühl mit, als Einwandererkind kein Außenseiter zu sein. Meine Eltern konnten mir nicht beim Lernen helfen. Aber die Lehrer waren immer ansprechbar. Ralf Schnoor erinnert sich, dass ihm die ersten Monate an der IGS gar nicht gefielen. Die Schüler konnten machen, was sie wollen. Es gab keine klaren Hierarchien. Doch Schnoor akklimatisierte sich schnell und verteidigte fortan seine IGS gegen die Kritik der Freunde vom Gymnasium. Die behaupteten immer, wir IGS-Schüler würden nichts lernen. Dabei hatte ich nie das Gefühl, dass ich dümmer wäre. Und dann lächelt der Mann, der mit seinem Wissen eine Million gewann. [Bärbel Hilbig] |
| >> Artikel in der HAZ |
| >> Themenseite Gesamtschulen |
| Fr, 29.04.2011, NP | Volksbegehren gen Turbo-Abi vor Aus |
| Das Volksbegehren für gute Schulen steht kurz vor dem Aus. Von den erforderlichen rund 600 000 Unterschriften seien bislang nur etwa 250 000 zusammengekommen, sagte Sprecherin Andrea Hesse der dpa in Hannover. |
| HANNOVER. Die niedersächsische Verfassung verlangt für ein erfolgreiches Volksbegehren binnen eines Jahres die Unterschriften von zehn Prozent der Wahlberechtigten. Nur dann darf der entsprechende Gesetzentwurf beim Landeswahlleiter eingebracht werden. Doch bisher sind nur 250000 der nötigen 600000 Unterschriften zusammengekommen. Deutlich zu wenig "Natürlich sind wir sehr enttäuscht, unser Ziel nicht erreichen zu können", sagte die Sprecherin der Initiatgoren Andrea Hesse. Die Initiatoren fordern unter anderem die Abschaffung des Turbo-Abiturs nach 12 Jahren. |
| Aus ihrer Sicht sind die gesetzlichen Grundlagen in Niedersachsen ein Hauptgrund für den Misserfolg. "Die Hürden sind grundsätzlich zu hoch und für eine ehrenamtliche Gruppe in einem Flächenland nicht erreichbar." Hesse und ihre rund 250 aktiven Mitstreiter im Land seien sich sicher, dass sie das vorgeschriebene Quorum "unter besseren Bedingungen" geschafft hätten. Eine Hauptfehlerquelle sei das fehlende einheitliche Wählerregister gewesen. "Wir mussten deshalb jede Unterschrift auf gesonderten Listen an die entsprechenden Kommunen weiterreichen", sagte Hesse. Das sei nicht nur sehr aufwendig, sondern auch sehr kostenintensiv gewesen. "Daher fordern wir das Land erneut auf, die Hürden für Volksbegehren zu senken", sagte Hesse. |
| "Volksbegehren können einen wichtigen Beitrag zur Demokratie leisten", hieß es dazu aus dem Kultusministerium in Hannover. Unabhängig vom Ausgang und der genauen Anzahl der Unterschriften würden die Inhalte sorgfältig bewertet. "Das niedersächsische Volksbegehren vermengt jedoch drei verschiedene Forderungen und bringt uns bildungspolitisch im Wettbewerb der Länder nicht wirklich voran." An diesem Samstag wollen die ehrenamtlichen Helfer erneut in Hannover bei einem Straßentheater für ihre Ziele werben. "Einige aus unserer Gruppe wollen aber auch darüber hinaus weiter arbeiten, denn das Thema ist uns zu wichtig", betonte Hesse. In den nächsten Wochen wollen sich die Gegner des Turbo-Abiturs daher neu organisieren und ihr weiteres Vorgehen beraten. "Die Landtagswahl 2013 ist dabei nur ein Etappenziel", sagte Hesse. |
| 07.04.2011, HAZ | Hannover - Stadt des Artenschutzes |
![]() Seit
Jahren engagiert sich Hannover im Umwelt- und Naturschutz, seit 2009 läuft
das Sonderprogramm Natur in der Stadt, das zahlreiche Einzelprojekte
zum Erhalt der Artenvielfalt bündelt. Jetzt erntet Hannover die Früchte
des nicht immer unumstrittenen Engagements. Gestern wurde der Stadt in Köln
der höchste Titel für Artenschutz und Artenvielfalt verliehen
und Hannover darf sich nun Bundeshauptstadt der Biodiversität
2011 nennen.Ausgezeichnet wurde die Doppelstrategie, sich intensiv
und über Jahre hinweg im Artenschutz zu engagieren und zugleich zahlreiche
Projekte zur Vermittlung von Umweltthemen zu betreiben. |
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Auch Aktionen wie die Pflanzentage, der autofreie Sonntag, das Umweltforum im Schulbiologiezentrum oder das Tiergartenfest werden in das Lob mit einbezogen. Gut durchdachte pädagogische Konzepte zur Vermittlung von Fragen des Naturschutzes böten auch Einrichtungen wie der Kinderwald in Mecklenheide, die Waldstation mit dem großartigen Walderlebnisturm, der Stadtteilbauernhof oder das große Schulbiologiezentrum im Stadtteil Burg. med |
| >> www.duh.de/biodiv_kommune.html | >> der Artikel in der HAZ "Hannover - Stadt des Artenschutzes", pdf. 385 kb |
| Kurzportraet Hannover, pdf, 712 kb | Kurzportraet Münster, pdf, 392 kb | Kurzportraet Frankfurt/Main, pdf, 456 kb |
| 09.03.2011, PM | Erfolgreich angelaufene neue Integrierte Gesamtschulen werden zugunsten eines nicht ausgereiften Oberschul-Konzeptes in ihrer Arbeit eingeschränkt |
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Infostand zum Erhalt der IGSen: 15.03.2011 um 12.45 Uhr |
| IGS Badenstedt, Doris Koepke, Vorsitzende des Schulelternrates |
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Seit Regierungsübernahme der CDU/FDP im Jahr 2003 war die Neugründung
von Integrierten Gesamtschulen in Niedersachsen ausgeschlossen und untersagt.
Auf Druck von Opposition, Eltern, Lehrern und Gewerkschaften wurde das
so genannte Errichtungsverbot 2008 gelockert. Zu den Gründungsvoraussetzungen
der neuen Gesamtschulen gehört seitdem ein 5-zügiger Start mit
mindestens 28 Kindern pro Klasse sowie eine Prognose der Schülerzahlen
für 10 Jahre. Trotz dieser hohen Errichtungshürden konnten aufgrund
des mehrheitlichen Elternwillens (Umfragewerte müssten hier dokumentiert
werden) 2009 die IGS Stöcken, 2010 die IGS Badenstedt und die IGS
Büssingweg gegründet werden. Am 04.03.2011 hat der Kultusausschuss des Niedersächsischen Landtages
einen Gesetzentwurf der Regierungsfraktion (CDU/FDP) angenommen, der einschneidende
Änderungen des niedersächsischen Schulwesens vorsieht. Dabei
geht es vor allem um die Gründungsvoraussetzungen der von der Landtagsmehrheit
und der Landesregierung geplanten neuen Oberschulen als Ergänzung
zu den vorhandenen Schulformen Gymnasium, Realschule, Hauptschule, Integrierte
Gesamtschule, Förderschule. Oberschulen können demnach bis 2015
ohne Mindestzügigkeit gegründet werden, eine Pflicht zur Prognose
von Schülerzahlen besteht nicht. Die Gesamtschulen müssen weiterhin
eine Prognose über 10 Jahre vorlegen und die 5-Zügigkeit erfüllen.
Die Klassenfrequenz soll auf 24 Schüler abgesenkt werden. In der Planung des Kultusministeriums sind für die Jahrgänge
6 und 7 an den neuen Gesamtschulen keine weiteren Stunden für den
Ganztag vorgesehen, obwohl der Ganztagsbereich zum Konzept der Gesamtschulen
gehört, da das soziale Lernen ein pädagogischer Schwerpunkt
dieser Schulform ist. In seiner Regierungserklärung vom 09.11.2010 weist Althusmann den Vorwurf der Benachteiligung der IGS zurück. Dabei verweist er lediglich auf eine Vielzahl von Funktionsstellen und damit Beförderungsmöglichkeiten, auf hohe Anrechnungsstunden und komfortable Arbeitszeitregelungen. Das Ganztagsangebot der IGSen erster Generation bezeichnet er als bewusst privilegiert, um Eltern damit zu locken. Für die Oberschule hingegen scheint das Ganztagsangebot kein Köder zu sein: Wenn die Landesregierung nach Maßgabe des Landeshaushalts den Einstieg in die teilweise gebundene Ganztagsschule (in der Oberschule) beginnt, dann ist das gut investiertes Kapital zum Wohle der Zukunft unseres Landes |
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Wir sind der Meinung: Es kann und darf nicht sein, dass der Ganztagsbereich so unterschiedlich gewertet wird: Als Lockmittel bei den Gesamtschulen, jedoch als Investition in die Zukunft des Landes bei den Oberschulen. Die Gründe für den hohen Bedarf an Ganztagsschulen sollten
einem Kultusminister nicht fremd sein. Viele Kinder der neuen IGSen werden
ohne Ganztagsangebote den Nachmittag auf der Straße, vor dem Fernseher
oder vor dem PC verbringen. Der Ganztagsbereich ist Kernbereich des sozialen
Lernens und gesellschaftlichen Handelns von Schule. Gerade die Gesamtschulen
leisten hier hervorragende Arbeit: Bereitstellung einer warmen Mahlzeit
für alle Schüler, sinnvolle Nachmittagsangebote, Fortführung
der schulischen Aktivitäten des Vormittags. Gerade auch für Schulen, die viele Schülerinnen und Schüler
mit Migrationshintergrund beschulen, ist der Ganztagsbereich von besonderer
Bedeutung. Hier haben die Kinder die Möglichkeit, Angebote und Unterstützung
kennen zu lernen und zu erfahren, die ihnen ohne das Ganztagsangebot verwehrt
blieben. Gerade im Bereich des Ganztags findet bereits jetzt soziales
Miteinander und Integration statt. Wir unterstützen Herrn Althusmann in seiner Forderung nach Stabilität
und Kontinuität in der Schulpolitik der Länder die Kürzung
der Förderung des Nachmittagsangebotes bei den neu gegründeten
IGSen bewirkt jedoch genau das Gegenteil. Kultusminister Althusmann erklärt, dass man darüber reden müsse, warum gerade in den Ballungsgebieten an den neuen IGSen so wenig Kinder mit Gymnasialempfehlung angemeldet würden, obwohl der Anteil dort sehr hoch sei. Uns verwundert es nicht, denn das Kultusministerium selbst verwehrte den neuen IGSen bei Gründung die gymnasiale Oberstufe für längere Zeit. Des Weiteren sieht der Gesetzentwurf vom 04.03.2011 eine sukzessive Auflösung
der Kooperativen Gesamtschulen vor, Neugründungen dieser Schulform
sind nicht mehr zulässig. Nach Mitteilung des Kultusministeriums
im Rechtsausschuss vom 02.03.2011 darf eine Oberschule mit Oberstufe nur
eingeführt werden, wenn eine Gesamtschule (IGS) aufgelöst wird. Landtagsjuristen hatten darauf hingewiesen, dass die 5-Zügigkeit
bei der Gründung von Gesamtschulen im krassen Widerspruch zur nicht
festgelegten Zügigkeit der Oberschule steht und damit verfassungsrechtliche
Bedenken in der Gleichberechtigung bestehen. |
| Für den Schulelternrat der IGS Badenstedt Doris Koepke, Schulelternratsvorsitzende / Rückfragen ggf. bitte an DorisKoepke@arcor.de oder mobil: 0162-6168200 |
| >> Presseerklärung des Schulelternrates der IGS Badenstedt, pdf, 116 kb |
| >> Brief des Schulelternrates der IGS Badenstedt an den Kultusminister Herrn Althusmann, pdf, 55 kb |
| 26.01.2011 | Der Landeselternrat lehnt den vorliegenden Gesetzentwurf der Fraktionen CDU/FDP "Gesetz zur Neuordnung der Schulstruktur in Niedersachsen" ab. |
| 10.02.2011, HAZ |
>> Beschluss des Landeselternrates vom 26.01.2011, pdf, 61 kb Das Plenum des 12. Landeselternrates Niedersachsen hat nach Erörterung und Beschlussfassung in der 16. Sitzung am 14.01.2011 folgenden Beschluss gefasst: Der Landeselternrat lehnt den vorliegenden Gesetzentwurf der Fraktionen CDU/FDP "Gesetz zur Neuordnung der Schulstruktur in Niedersachsen" ab. |
|
Grundsätzlich hat der Landeselternrat keine Einwände gegen ein vielfältiges Schulangebot. Die Einführung einer weiteren neuen Schulform "Oberschule" erscheint aber völlig überflüssig, da die Beschreibung der "Oberschule" im Gesetzentwurf im Wesentlichen der Beschreibung der jetzigen KGS, der erst kürzlich abgeschafften nach Schuljahrgängen gegliederten KGS und der kooperativen Haupt- und Realschule gleicht. So schafft die "Oberschule" kein neues Bildungsangebot. Der LER lehnt deshalb die neue Schulform ab..... . |
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| Der Landeselternrat hält an den folgenden Forderungen fest: | |
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" Senkung der Mindestzügigkeit von Gesamtschulen auf vier,
in Ausnahmefällen auf drei Züge. |
| 08.12.2010, 10:30 Uhr | Ein dringender Appell an alle Eltern, Lehrkräfte und Freunde guter Schulen! |
| Was hat die geplante neue Oberschule mit dem Volksbegehren für gute Schulen zu tun? |
|
>> Volksbegehren und Oberschule - ein Text von Dieter Galas - als pdf, 12 kb |
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Wird unsere Initiative durch die Einführung einer neuen Schulform beeinträchtigt? Wird dem Volksbegehren mit dem Hinweis darauf, die neue Oberschule sei doch ein großer Schritt in Richtung IGS, vielleicht sogar der Wind aus den Segeln genommen? Diese Fragen beschäftigen uns intensiv, seit Kultusminister Bernd Althusmann im November die Katze Oberschule aus dem Sack gelassen hat. Im Anhang findet ihr einen Text von Dieter Galas, in dem er diesen Fragen nachgeht. Sein Fazit ist eindeutig: Das Volksbegehren hat durch die Einführung einer neuen Schulform nichts an Aktualität verloren. Die neue Oberschule wird selbst im besten denkbaren Fall noch lange keine IGS sein, wie Eltern und Lehrkräfte sie sich wünschen: Ein langes gemeinsames Lernen soll an diesen Schulen möglich sein, bleibt letztendlich aber vom guten Willen des Schulvorstandes abhängig; das demotivierende Sitzenbleiben im Sekundarbereich I bleibt erhalten; ebenso die traditionelle Form der Leistungsbewertung. Während der beiden Bildungsgipfel im November wurde darüber hinaus klar, dass der Kultusminister nicht das Standvermögen hat, dem liberalen Koalitionspartner zu trotzen und die Fünfzügigkeit für IGS-Neugründungen aufzuheben. Auch von der Rücknahme des Turbo-Abiturs für IGSen spricht mittlerweile keiner mehr. Wenn unser Volksbegehren keinen Erfolg haben sollte, hält niemand mehr die unselige Entwicklung auf: Im Rahmen der Koalitionsverhandlungen zur Bildungspolitik wurde bereits wieder ein erneutes Errichtungsverbot für IGSen angesprochen. Wenn nicht endlich mehr Eltern aufwachen und die Interessen ihrer Kinder selbst in die Hand nehmen, fahren wir das Volksbegehren vor die Wand. Im Moment sieht es ganz danach aus: Die Unterschriftenzahlen steigen nur langsam, und die verbleibende Zeit bis zum 2. Mai 2011 wird nur dann noch reichen, wenn Eltern und auch Lehrkräfte endlich ihrer anscheinend grenzenlosen Leidensfähigkeit abschwören und aktiv werden! Dies ist ein eindringlicher Appell aller Initiatoren des Volksbegehrens: Nutzt die Argumentationshilfe im Anhang, geht auf die Straße, zu euren Kollegen, Verwandten und Freunden und sammelt Unterschriften andernfalls werden wir im Mai ein bitteres Fazit ziehen müssen: Wir alle haben diese Chance für unsere Kinder verbockt! Eine dennoch schöne Advents- und Weihnachtszeit wünscht euch |
| 30.09.2010, HAZ | Schulterschluss zum Schulfrieden |
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Ein "breiter Konsens": Am Donnerstagabend trafen sich auf Einladung des Landeselternrates Landespolitiker und Vertreter der Kommunal- und Bildungsverbände zum Gespräch. Diskutiert wurde - neben weiteren Punkten - die Zusammenlegung von Schulen |
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Mehr Freiheit für Kommunen und Landkreise bei Schließung oder Zusammenlegung von Schulen, der Erhalt des freien Elternwillens sowie die Senkung der Mindestzügigkeit und der Wegfall der Schülerprognosen auf 14 Jahre bei der Neugründung von Gesamtschulen das sind die zentralen Forderungen, auf die sich Landespolitiker und Vertreter der Kommunal- und Bildungsverbände bei einem Gespräch auf Einladung des Landeselternrates weitgehend geeinigt haben. Vorsitzender Pascal Zimmer sprach nach dem zweistündigen Treffen am Donnerstagabend von einem breiten Konsens |
| >> http://www.neuepresse.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Schulterschluss-zum-Schulfrieden |
| >> PI 30.09.10 - Pressemeldung des Landeselternrates Hannover "Schulkonsens möglich" |
| 01.10.2010, HAZ | Familienprobleme hindern Schüler der Egestorffschule am Lernen |
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Während ganz Deutschland über Integration diskutiert, ist sie in den Schulen längst Alltag - und bedeutet eine große Herausforderung. Die HAZ hat drei Grundshculen in Hannover besucht, gemeinsam mit Schulpolitikern aus dem Landtag und dem Rat der Stadt. Im dritten und letzten Teil der Serie geht es um die Egestorffschule in Linden-Süd. |
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Die Lehrer an der Egestorffschule hatten sich vorher genau überlegt, wie sie den Politikern, die ihre Schule besuchten, einen Einblick in ihre tägliche Arbeit geben können. Lehrerin Nanette Gerstenberger zitiert einfach Äußerungen ihrer Schüler: |
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Ich bin so müde. Ich musste auf meine Geschwister aufpassen,
weil Mama Papas Arbeit macht. |
| >> http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Dossiers/Uebersicht/Hintergrund-Schulpolitik/Familienprobleme-hindern-Schueler-der-Egestorffschule-am-Lernen |
| 29.09.2010, HAZ | Ein voller Magen für 50 Cent an der Grundschule Mühlenberg |
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Ganz Deutschland diskutiert über die Integration. In den Schulen ist sie Alltag und Herausforderung. Die HAZ hat drei Grundschulen in Hannover besucht, gemeinsam mit Schulpolitikern aus dem Landtag und dem Rat der Stadt. Im zweiten Teil unserer Serie geht es um die Grundschule Mühlenberg |
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In den vergangenen Tagen sind gerade wieder drei neue Kinder an die Grundschule Mühlenberg gekommen. Mitten im Schuljahr und ohne ein einziges Wort deutsch zu sprechen. Die Familien kommen aus allen Krisengebieten der Welt an den Mühlenberg, sagt Schulleiter Willy Förster. Was das für die tägliche Arbeit bedeutet und wie den Grundschülern Entwicklungschancen eröffnet werden können, wollten Rats- und Landtagspolitiker erfahren, die auf Anregung der HAZ das Gespräch mit Eltern und Lehrern gesucht haben. |
| http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Dossiers/Uebersicht/Hintergrund-Schulpolitik/Ein-voller-Magen-fuer-50-Cent-an-der-Grundschule-Muehlenberg |
| 28.10.2010, HAZ | Wie die Fichteschule mit Rucksack-Müttern an der Integration arbeitet |
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Wie können Schüler lernen, wenn der Magen knurrt oder Hilfe fehlt? Wie bewältigen die Schulen das Thema Integration? Die HAZ bringt Eltern, Lehrer und Politiker aus Hannover zusammen und berichtet darüber in einer Serie. Teil 1: Die Fichteschule. |
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Wie kann Einwandererkindern das Lernen gelingen, auch wenn sie anfangs nur wenig Deutsch sprechen und ihre Eltern vielleicht selbst nicht lange in die Schule gegangen sind? Mit dieser und ähnlichen Fragen sind Rats- und Landtagspolitiker auf Anregung der HAZ an die Fichteschule in Hainholz gekommen. Sechs Mütter unterschiedlicher Herkunft und vier Lehrerinnen berichteten den Gästen aus ihrem Alltag. Zum Beispiel, dass auch bildungsferne Eltern oft ein sehr großes Interesse am Fortkommen ihrer Kinder haben |
| >> http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Dossiers/Schulpolitik-in-Niedersachsen/Wie-die-Fichteschule-mit-Rucksack-Muettern-an-der-Integration-arbeitet |
| 29.09.2010, HAZ | Schulleitungsverband: Althusmann will beim Schul-TÜV nachbessern |
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Die Schule der Zukunft muss mehr als bisher leisten - über diese Herausforderungen debattierten am Mittwoch rund 800 niedersächsische Schulleiter. Erstmals war bei ihnen der neue Kultusminister zu Gast - er überraschte unter anderem mit Kritik an zu viel Hausaufgaben |
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Nach nur fünf Jahren hat der Schul-TÜV in Niedersachsen nach dem bisher bekannten Muster ausgedient. Zwar sagte Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) am Mittwoch vor rund 800 Direktoren in Celle : Ich habe nicht vor, die Schulinspektion ganz abzuschaffen. Die Qualitätsüberprüfung werde aber verändert und geschärft werden und solle sich künftig in erster Linie auf Unterrichtsstrukturen konzentrieren. Wir werden die letzten 500 Schulen aber noch nach dem alten Muster inspizieren, sagte der Minister bei seinem ersten Besuch bei einer Tagung des niedersächsischen Schulleitungsverbandes. |
| http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Althusmann-will-beim-Schul-TUeV-nachbessern |
| 07.08.2010, NP | Gemeinsames Lernen: In Badenstedt und Vahrenwald beginnen zwei neue IGS |
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Ein Neustart erfordert meist besonderen Mut: 125 Kinder und 13 Lehrer haben am Freitag diesen Schritt gewagt und in Vahrenwald eine neue Schule aus der Taufe gehoben. Die Schule kann euch, wenn ihr euch anstrengt, alle Wege öffnen, versprach Eberhard Dolezal, der kommissarische Leiter der neuen Integrierten Gesamtschule Büssingweg |
| >> http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/In-Badenstedt-und-Vahrenwald-beginnen-zwei-neue-IGS |
| 07.08.2010, NP | Wunstorf: Freude die IGS ist endlich da |
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Monika Bring-El- Rasheid war sichtlich froh: Hurra, sie ist endlich da, rief die Vertreterin des Stadtelternrates und der Gesamtschulinitiative ins Mikrofon. Vor mehr als 500 Schülern, Eltern und Lehrern wurde am Freitag die Wunstorfer Integrierte Gesamtschule (IGS) eröffnet. |
| >> http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Calenberger-Land/Wunstorf/Freude-die-IGS-ist-endlich-da |
| StER, PM, 27.04.2010 | Stadtelternrat Hannover ruft zum Sammeln für das Volksbegehren auf |
| Der neu konstituierte Stadtelternrat hat bei seiner gestrigen Sitzung seinen ersten einstimmigen Beschluss gefasst: |
| Der Stadtelternrat Hannover unterstützt
die Ziele des Volksbegehrens für gute Schulen und ruft zum Sammeln
von Unterschriften auf. Zum Wohle unserer Kinder stehen wir hinter dem Gesetzentwurf mit seinen Zielen. Wir wünschen uns mehr Ressourcen und mehr Zeit für Bildung und die Wahlfreiheit für alle Schulformen. |
| 08. Mai 2010 | Volksbegehren: 65.000 Unterschriften - Landesweiter Aktionstag am 8. Mai |
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| >> mehr zum Volksbegehren für gute Schulen |
| 19.08.2009, HAZ | Land kürzt bei Umweltbildung - Nutzer kritisieren Stundenkürzung |
| HAZ, 19.08.2009, >> Kritik an Stundenkürzung. Ein Abbau würde langfristig aufgebaute Kompetenzen zerstören. Die Qualität der Lehrerausbildung würde leiden..>> mehr | |
| HAZ, 18.08.2009, >> Land kürzt bei Umweltbildung. Abgeordnete Lehrer im Schulbiologiezentrum sollen wieder in die Schulen zurück. .Das Land plant offenbar drastische Einschnitte im Schulbiologiezentrum. ... ..Die Lehrer bilden das pädagogische Fundament der Einrichtung. Dieses wird erheblich geschädigt...>> mehr | |
| >> www.schulbiologiezentrum.info | |
| >> Schulbiologiezentrum auf der Homepage des Stadtelternrates |
| 19.08.2009 | Land kürzt bei Umweltbildung - Nutzer kritisieren Stundenkürzung |
| HAZ, 19.08.2009, >> Kritik an Stundenkürzung. Ein Abbau würde langfristig aufgebaute Kompetenzen zerstören. Die Qualität der Lehrerausbildung würde leiden..>> mehr | |
| HAZ, 18.08.2009, >> Land kürzt bei Umweltbildung. Abgeordnete Lehrer im Schulbiologiezentrum sollen wieder in die Schulen zurück. .Das Land plant offenbar drastische Einschnitte im Schulbiologiezentrum. ... ..Die Lehrer bilden das pädagogische Fundament der Einrichtung. Dieses wird erheblich geschädigt...>> mehr | |
| >> www.schulbiologiezentrum.info | |
| >> Schulbiologiezentrum auf der Homepage des Stadtelternrates |
| Schulausschuss, 25.05.2009 | "Keine Einführung des 12 Jahre Abiturs an IGSen" |
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Dringlichkeitsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu einer Resolution - gegen die Stimmen von CDU und FDP im Schulausausschuss am 27.05.2009 beschlossen. |
|
Die Landesregierung hat im Februar 2009 verkündet, sie plane eine Veränderung des Schulgesetzes und der Grundsatzerlasse mit dem Ziel, ab dem 1. August 2010 an Integrierten Gesamtschulen das Abitur in einem achtjährigen Bildungsgang verpflichtend einzuführen. Die Auswirkung der Schulzeitverkürzung für einen Teil der Schülerschaft der Gesamtschulen liegt auf der Hand. Die integrierte Sekundarstufe I wird zerstört. Die Anhebung der Wochenstundenzahl in den Jahrgängen 5 bis 10 bedeutet, dass ein gemeinsamer Unterricht, das bisherige Differenzierungsmodell ab Klasse 7 auf zwei Leistungsniveaus und der bisher bestehende Wahlpflichtbereich nicht mehr existieren können. Wenn die Schüler/innen des gymnasialen Bildungsgangs separiert werden, ist die Abtrennung der "Realschüler/innen" von den "Hauptschüler/innen" vorprogrammiert. · Die Integrierte Sekundarstufe I ist der Kern der IGS. Ihre Zerstörung
bedeutet die Zerschlagung der Schulform Integrierte Gesamtschule. Unsere Forderungen: · Wir fordern die niedersächsische Landesregierung auf, die geplante Verkürzung der Schulzeit an der IGS auf acht Jahre bis zum Abitur unverzüglich zurückzunehmen! Stattdessen soll der Wunsch der Eltern ernst genommen werden, dass das Angebot, Abitur weiterhin nach 13 Jahren, erhalten bleibt! · Wir fordern, dass die Landesregierung den Elternwillen respektiert und bestehenden und geplanten Gesamtschulen keine Steine in den Weg legt, sondern sie in der bewährten Form als gebundene Ganztagsschulen mit langem, gemeinsamen Lernen arbeiten lässt! · Wir fordern die niedersächsische Landesregierung auf, die vorgeschriebene Fünf-Zügigkeit für neu einzurichtende Gesamtschulen in Niedersachen umgehend zurück zu nehmen! · Wir fordern die niedersächsische Landesregierung auf, die frühzeitige Selektion der Kinder zu verhindern und eine bestmögliche individuelle Entwicklung von jedem Kind zu fördern. Kein Kind darf zurückbleiben! GEMEINSAM SIND WIR BESSER! |
| NP, 22.05.2009 | 2000 Petitionen gegen Turbo-Abi an IGSen |
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HANNOVER. Der Streit um das Schulgesetz beschert dem Landtag nächste
Woche einen Anhörungsmarathon. Rund 30 Verbände und Organisationen
sollen am Montag und Dienstag im Kultusausschuss ihre Position zum Gesetzentwurf
darstellen. |
| NP, 22.05.2009: So, 24.05.2009, 10:30 - 12:00 | Was bietet das Biologiezentrum ? |
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Gibt es auch Veranstaltungen für Familien im Schulbiologiezentrum? |
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| DER NATUR AUF DER SPUR: Im Schulbiologiezentrum wird der Blick auch für kleine Wunder geschärft. Foto: Behrens |
| >> Homepage des Schulbiologiezentrums | >> Sonntag im Schulbiologiezentrum |
| NP, 20.05.2009 | Breite Front gegen Schulgesetz |
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Opposition und Verbände kritisieren Turbo-Abi. Auch Landtagsjuristen bremsen Wulff-Projekt. |
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VON HEIKO RANDERMANN |
| NP, 20.05.2009 | Handwerklich eine Katastrophe |
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Harsche Kritik am Schulgesetz. Opposition, Verbände und Juristen wollen länger beraten. |
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| HAZ, 14.05.2009 | Grundschüler protestieren - Unterschriften übergeben |
|
Die Uhrzeit war mit Bedacht gewählt: Gestern Mittag, fünf
Minuten vor zwölf, machten rund 500 Lehrer, Schüler und Elternvertreter
aus allen Teilen Niedersachsens vor dem Wirtschaftsministerium ihrem Ärger
über die geplante Abschaffung der so genannten Vollen Halbtagsschule
Luft. Im Zuge der Kundgebung überreichten die Demonstranten dem
CDU-Landtagsfraktionschef David McAllister eine Unterschriftensammlung
der besonderen Art: mehrere Säcke, gefüllt mit einigen Tausend
beschrifteten, mahnend erhobenen Händen aus Pappe. Gegen 14 Uhr löste
sich die friedliche Demonstration auf. |
![]() |
| HAZ, 11.05.2009 | 10.000 demonstrieren in Hannover gegen Schulpolitik |
|
Etwa 10 000 Menschen forderten Ministerpräsident Christian Wulff
und Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann (beide CDU) unter anderem
auf, das geplante Turbo-Abi nach nur zwölf Jahren an
Gesamtschulen zu kippen. |
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Die eigentlich von den Gesamtschulen als Protest gegen das umstrittene
Turbo-Abi nach nur zwölf Jahren geplante Demonstration
wurde zum Rundumschlag gegen Wulff und seine in Bedrängnis geratene
Kultusministerin. Das Turbo-Abi, die geplante Abschaffung
der sogenannten Vollen Halbtagsschulen - Grundschulen mit besonders guter
Ausstattung - , die unsichere Unterrichtsversorgung, der Konfrontationskurs
gegen nahezu jeden Kritiker: Themen hatten sich für die Demonstranten
zuletzt zuhauf ergeben. |
| NP, 11.05.2009 | 10 000 umzingeln die Innenstadt |
|
HANNOVER. Wer gewollt hätte, hätte sich beim Protest gegen
das Turbo-Abi am Sonnabend nicht groß bewegen müssen. Als die
Spitze des Zuges den Opernplatz wieder erreichte, waren die letzten Demonstranten
gerade dabei, ihn zu verlassen. 10 000 Menschen (laut Veranstalter)
hatten die Innenstadt quasi umzingelt. |
| Demo, 09.05.2009, 12:00 | Gemeinsam sind wir besser kein Turbo-Abitur an Gesamtschulen! |
|
Vorläufiger Ablaufplan: · Ab ca. 12:15 Uhr : Beginn der Auftaktkundgebung · Ab ca. 13 Uhr: Demonstrationszug: Opernplatz, Ständehausstr.
Luisenstraße, Hauptbahnhof, Kurt-Schumacher-Str., Steintor, Georgstraße,
Kleine Packhofstr., Osterstr., Windmühlenstr., Opernplatz · Ab ca. 14.00/14.15 Uhr: Eintreffen des Demonstrationszuges
auf dem Opernplatz, Beginn der Abschlußkundgebung |
| Sa, 09.05.2009, 12:00 Uhr, Opernplatz | GEMEINSAM SIND WIR BESSER! (Zentraler Aufruf) |
|
Kein Turbo-Abi an Gesamtschulen! - Demonstration am 9.Mai, ab 12 Uhr auf dem Opernplatz |
|
Unsere Forderungen: · Wir fordern die niedersächsische Landesregierung auf, die
geplante Verkürzung der Schulzeit an der IGS auf acht Jahre bis zum
Abitur unverzüglich zurückzunehmen! |
| Schüler, Schülerinnen, Eltern und Lehrkräfte der Gesamtschulen Hannovers rufen zur Demo auf >> Aufruf zur Demo am 09.05.2009, 12:00 Uhr, auf dem Opernplatz in Hannover, als pdf, 11 kb |
| Sa, 09.05.2009, 12:00 Uhr, Opernplatz | GEMEINSAM SIND WIR BESSER! (Aufruf des Schulelternrates des IGS Linden) |
|
Kein Turbo-Abi an Gesamtschulen! - Demonstration am 9.Mai, ab 12 Uhr auf dem Opernplatz |
|
Liebe Eltern, Schüler, Lehrer, Mitarbeiter und Freunde der IGS Linden, Rettet das gemeinsame Lernen, solange es noch geht! Das dürfen wir uns nicht gefallen lassen! Gemeinsam können WIR das Turbo-Abi verhindern! Alles neu macht der Mai! GEMEINSAM SIND WIR BESSER! Schulelternrat der IGS Linden, Hannover, 27.April 2009 |
| Als Beispiel: Aufruf des Schulelternrtes der IGS Linden: ..Rettet das Gemeinsame Lernen, solange es noch geht"... >> Aufruf zum gemeinsamen Treffpunkt und zur Demonstartion als pdf, 9 kb |
| HAZ, 27.03.2009 | Demonstrationen gegen das "Turbo-Abi" |
| Briefe, Trommeln und Trillerpfeifen: Die IGSen aus der Region Hannover kritisierten am landesweiten Aktionstag die geplante Einführung des Turbo-Abiturs. |
Es
ist laut auf dem Thie am Kronsberg und eng: Etwa 850 Schüler,
Lehrer und Eltern schwenken Transparente, blasen in ihre Trillerpfeifen
und schlagen auf Trommeln. Wir wollen keinen Stress, 13 Jahre IGS,
rufen die IGS-Kronsberg-Schüler über den Platz. Vor dem Stadtteilzentrum
Krokus bildet sich eine Menschentraube, etwa 30 Jugendliche mit weißen
Mullbinden vor den Mündern erregen Aufsehen. Auf unsere Meinung
nimmt die Landesregierung keine Rücksicht, ruft Schulsprecherin
Serpel Matyar.Am Donnerstag hatten die Schüler der Integrierten Gesamtschulen in der Region Hannover eine klare Botschaft: Die Pläne der Landesregierung zur Einführung des Abiturs in zwölf Jahren auch an den Gesamtschulen zerstören ihrer Ansicht nach das Konzept des gemeinsamen Lernens. Sechs integrierte Gesamtschulen aus dem Stadtgebiet und zwei aus dem Umland machten ihrem Unmut über die Veränderungen des Schulsystems mit einem Aktionstag einen Tag vor Beginn der Osterferien Luft. Auch IGSen in weiteren Städten Niedersachsens schlossen sich dem Protest an. Der Ideenreichtum der Schüler war groß: Menschenketten in Linden und in der List, Schulstreik in Langenhagen, Theater im Roderbruch, Protestbriefe in Mühlenberg, Demonstrationen in Garbsen, Vahrenheide und am Kronsberg. Vor allem Niedersachsens Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) war Adressatin der Kritik. Als Amina Yousaf, Schülersprecherin der IGS Mühlenberg, am Nachmittag vor dem Kultusministerium stand, saß die Ministerin gerade in einer Sitzung im Landtag. Jeder hat freiwillig einen Brief verfasst und erklärt, warum die IGS so bleiben muss, wie sie ist, sagte die 19-Jährige. Ein Mitarbeiter der Behörde nahm die drei Kartons mit 1500 Briefen für die Ministerin entgegen. Auch Schüler der Waldorfschule Bothfeld waren zum Ministerium gekommen, um ihre Solidarität zu zeigen auch wenn das Turbo-Abi die Privatschule nicht betrifft. Den ganzen Vormittag hatten die Schüler der IGS Mühlenberg im Unterricht gebastelt und geschrieben. Der 15-jährige Jonas Pietsch aus dem 9. Jahrgang schrieb der Politikerin: Die IGS ist für Kinder gut, die das Tempo auf dem Gymnasium nicht schaffen. So wie Jonas haben viele Schüler, Eltern und Lehrer Angst, dass das verkürzte Abitur das Konzept der Integrierten Gesamtschulen zerstöre. Die Kinder sollen die Möglichkeit haben, sich nach ihren Fähigkeiten zu entfalten und das braucht Zeit, sagt Sabine Mech, die ihren Sohn bewusst auf die IGS Linden geschickt hat. So wie Sabine Mech, denken nach einer Umfrage der Stadt Hannover 40 Prozent aller Eltern: Sie würden ihr Kind auf einer Gesamtschule anmelden, um ihnen mehr Zeit zum Lernen zu geben. Um gegen die geplante Kürzung der Schulzeit zu protestieren, hatten sich gestern einige Eltern zusammen mit den 1300 Schülern der IGS Linden in eine 500 Meter lange Menschenkette um das Schulgebäude eingereiht. Der Protest dauerte nur eine gute Stunde, in Langenhagen hingegen bestreikten die rund 1300 Schüler und Elternvertreter den Unterricht den ganzen Schultag lang. Ich war erst auf dem Gymnasium, aber der Stundenplan war durch das Turbo-Abi so voll gepackt, dass ich kaum Freizeit hatte, erzählte die Schülerin Panthea Mehdizadeh dort. Heister-Neumann müsse sich einmal den Unterricht an der Integrierten Gesamtschule anschauen, um sich ein Bild vom guten Klima zu machen, waren sich Schüler- und Elternvertreter in Langenhagen einig. |
| Dass die Aktionen
die Pläne wirklich ändern können, glaubten jedoch die Wenigsten.
"Aber ganz ignorieren kann man so viel Protest ja nicht", sagte
Carolin Oltersdorf, Schülersprecherin der IGS Linden. Das Kultusministerium
äußerte sich gestern nicht zum Aktionstag und verwies auf die
Beschlüsse der Kabinettsklausur. SPD- und Grünen-Politiker aus
Stadt und Land zeigten sich jedoch solidarisch - und sprachen sich vor den
Schülern der IGS Kronsberg deutlich gegen die Einführung des "Turbo-Abiturs"
aus. "Der Grundgedanke der IGS wird ausgehöhlt", sagte Frauke
Heiligenstadt von der SPD-Landtagsfraktion und bekam nicht nur von den Parteikollegen
Stefan Politze und Michael Klie, Ratsmitglied, Zustimmung, sondern auch
von der schulpolitischen Sprecherin der Grünen im Rat, Regine Kramarek.
Unterstützung gab es auch vom Landesvorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes,
Hartmut Tölle: "Der Protest zeigt, dass die Pläne der Landesregierung
am Willen der Eltern und Schüler vorbeigehen." Die IGSen kündigten an, die Aktionen auszuweiten. Am 9. Mai wollen in Hannover Schüler, Eltern und Lehrer aus ganz Niedersachsen demonstrieren. Doch mit ihren Forderungen muss die Kultusministerin schon vorher auseinandersetzen: Die 1500 Briefe aus Mühlenberg werden ihr vorgelegt, versprach ein Mitarbeiter. Und auch aus Langenhagen soll sie demnächst Post mit 1500 Unterschriften bekommen. von Hannah Suppa, Julia Sellner und Charlotte Klein |
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Bild: Schüler von IGSen aus der Region Hannover demonstrieren gegen die Bildungspolitik. |
| 01.09.2008 | SPD-Parteivorstand: "Aufstieg durch Bildung - Chancengleichheit und wirtschaftlicher Wohlstand" |
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PISA-E-Studie: Kein Grund zur Euphorie gemeinsames Handeln gefordert. Die Bundesvorsitzende der Arbeits-gemeinschaft für Bildung in der SPD (AfB), Dr. Eva-Maria Stange, erklärt zu den am 18.11.2008 veröffentlichten Ergebnissen der PISA-E-Studie: Trotz leichter Fortschritte gibt es nach wie vor keinen Grund zur Euphorie, denn das Grundproblem des deutschen Bildungssystems bleibt: Es ist hochselektiv. Immer noch hängt der Bildungserfolg stark von der sozialen Herkunft ab. Und immer noch schafft es das deutsche Schulsystem nicht, alle Potenziale in unseren Kindern und Jugendlichen bestmöglich zu fördern >> Pressemitteilung (pdf, 7 kb) |
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Bildungsgipfel eine Enttäuschung Merkel verspielt Chance. Zu den Ergebnissen des Bildungsgipfels am 22. Oktober 2008 in Dresden erklärt die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung, Dr. Eva-Maria Stange: Als Tiger gestartet, als Bettvorleger gelandet - dieser Bildungsgipfel bleibt am Ende eine herbe Enttäuschung. Von einem Aufbruch in die Bildungsrepublik kann hier wirklich nicht die Rede sein. Den großen Erwartungen, die die Bundeskanzlerin ein Jahr lang geweckt hat, konnte sie in keiner Weise Rechnung tragen. >> Presseerklärung als pdf (pdf, 6 kb) |
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BAls Tiger gestartet, als Bettvorleger gelandet - dieser Bildungsgipfel bleibt am Ende eine herbe Enttäuschung. Von einem Aufbruch in die Bildungsrepublik kann hier wirklich nicht die Rede sein. Den großen Erwartungen, die die Bundeskanzlerin ein Jahr lang geweckt hat, konnte sie in keiner Weise Rechnung tragen. >> Zur Qualifizierungsinitiative (pdf, 191 kb) |
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SPD-Aktuell vom 23.10.2008 zu den Ergebnissen des Nationalen Bildungsgipfels: >> Nur die SPD steht für einen Aufbruch in die "Bildungsrepublik" (pdf, 45 kb) |
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Bildungspolitik als Schnittstelle aller großen Politikfelder (AfB Weser-Ems vom 13.09.2008): >> "Bildungspolitik Schnittstelle alle großen Politikfelder" (pdf, 64 kb) |
| 27.09.2008 | Elternverband für Gesamtschulen in Niedersachsen gegründet |
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Mit großer Beteiligung aus allen Teilen des Landes Niedersachsen haben Eltern am Samstag den 27. September in Peine den Elternverband für Gesamtschulen Niedersachsen" (EVGN) gegründet. |
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Am Anfang stand der Vortrag von Prof. Ulf Preuß-Lausitz (Berlin)
mit dem Titel: Kein Kind darf uns verloren gehen". |
| jeden Sonntag, 10:30 - 12:00 Uhr | Eltern gehen mit ihren Kindern gemeinsam in die Natur |
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>> Zur Chronik des Schulbiologiezentrums (Entwurf - wird bearbeitet) |
| >> "Eltern gehen mit ihren Kindern gemeinsam in die Natur" |
| >> mehr auf der Homepage des Fördervereins |
| Mi, 17.10.2007, 13:30 - 14:30 | "NEUE IGS - JETZT !" - Kundgebung vor dem nds. Landtag |
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Was Gesamtschulen betrifft, steht das Elternrecht auf freie Schulwahl in Hannover leider immer noch nur auf dem Papier, jedes Jahr werden rund 200 Kinder allein an hannoverschen Gesamtschulen abgewiesen - aus Mangel an Plätzen. Auch die jüngst angekündigte Lockerung des Neugründungsverbots ändert für Eltern in Hannover leider nichts, denn neue Gesamtschulen soll es nur in seltenen Ausnahmefällen geben. Das Elternrecht auf freie Schulwahl muss respektiert werden. Deshalb hat sich der Stadtelternrat mehrheitlich dafür ausgesprochen, diese Unterschriftenaktion zu unterstützen. Der Arbeitskreis Gesamtschule des Stadtelternrat ist Erstunterzeicher und für den Arbeitskreis arbeiten Edith Tötsches von der IGS List und Alex Brandenburg von der IGS Linden im Bündnis für eine neue Gesamtschule in Hannover aktiv mit >> "NEUE IGS - JETZT !" |
|
Am kommenden Mittwoch, den 17. Oktober, beginnen die Beratungen des Landtages für den Monat Oktober. Um 16:30 Uhr wird der Antrag der SPD auf Aufhebung des durch CDU und FDP gesetzlich verankerten Verbotes zur Errichtung neuer Gesamtschulen behandelt. Dieses Verbot neue Gesamtschulen zu errichten gibt es sonst in keinem anderen Bundesland. Am kommenden Mittwoch wird daher von 13:30 bis 14:30 Uhr vom Bündnis für eine neue Gesamtschule in Hannover "Neue IGS - jetzt" und von anderen Gesamtschulinitiativen in Niedersachsen (insbesondere aus Schaumburg und Braunschweig) eine Kundgebung vor dem niedersächsischen Landtag stattfinden. Robert Exner, Vater an der IGS List, wird die Reden moderieren. Redner/innen sind Edith Tötsches (Elternvertreterin an der IGS List, AK Gesamtschulen), Richard Willmers (IGS-Initative Schaumburg und Ex-Schulleiter der IGS Schaumburg, angefragt), Eberhard Brandt (GEW Nds., angefragt), Wolfgang Jüttner (SPD, MdL, angefragt) >> "NEUE IGS - JETZT !" |
| >> Flyer "Neue IGS in Hannover - jetzt!" (pdf, 47 kb) | >> Aufruf und Unterschriftsbogen "Neue IGS in Hannover - jetzt!" (pdf, 37kb) |
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HAZ+NP / 09.2007 |
Bündnis fordert neue Gesamtschule - lässt 200 Ballons platzen |
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NP, 12.09.2007 Neues IGS-Bündnis lässt 200 Ballons platzen Erst gründete sich das Bündnis Neue IGS jetzt!, dann gab es gleich den Protest. Unter dem Motto Zerplatzte Elternwünsche, zerplatzte Bildungschancen ließen die Mitglieder 200 Luftballons am Freizeitheim Lister Turm platzen..Der Wille der Eltern sollte respektiert werden, und Eltern wollen teilhaben am ausgezeichneten Bildungserfolg der Gesamtschulen, erklärt Tötsches .... HAZ, 11.09.2007 Bündnis fordert neue Gesamtschule Eltern, Gewerkschafter, SPD, Grüne und die Linke gründen Initiative. ... Das gestern gegründete Bündnis fordert, den Elternwillen zu respektieren, das Neugründungsverbot für Gesamtschulen aufzuheben und eine neue IGS zu eröffnen......>> Neue IGS - JETZT!. >>Aufruf und Unterschriftenlisten .. >> Gesamtschulen 2007 |
| Ablehnungsbescheid -> Protestbrief an den Kultusminister |
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Auch im kommenden Schuljahr übersteigt die Zahl der Anmeldungen
bei weitem die Zahl der freien Schulplätze an Gesamtschulen. |
| Protestbrief gegen Ablehnungsbescheid (doc, 67 kb). |
Protestbrief gegen Ablehnungsbescheid (pdf, 53 kb). |
| Fussballturnier der SPD Döhren-Wülfel für Horte und Kindergärten |
| Neue Broschüre | "Für eine gemeinsame Schule in Niedersachsen - Gegen den deutschen Sonderweg in Europa" |
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Die Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD) hat eine Broschüre zur Diskussion um eine gemeinsame Schule in Niedersachsen erstellt - mit einer ausführlichen Beschreibung der Geschichte des Bildungssystems in Deutschland, mit vielen Argumenten und mit Beispielen, z.B. der IGS Franzesches Feld aus Braunschweig - gerade erst ausgezeichnet mit dem Deutschen Schulpreis. >> als pdf, ACHTUNG GROSS, 4 MB |
| HAZ, 28.04.2007 | Eltern fordern mehr Lehrer |
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Von Bärbel Hilbig |
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>> www.volksinitiative-unterrichtsqualitaet.de ...>> Volksinitiative 2007.... |
| >> Unterschriftsbogen der "Volksinitiative zur Verbesserung der Unterrichtsqualität" (pdf 215 kb) |
| Stadtelternrat Oldenburg, 21.03.2007 | Initiative "Grundschule ohne Druck" |
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Hallo liebe Elternvertreter in Niedersachsen, bei uns in OL wird oft geklagt, dass die Kinder schon in der Grundschule, ja sogar schon in der Kindertagesstätte, unter Druck sind. >> Initiative Grundschule ohne Druck - 2007 |
| Bernd Siegel - Schwanenweg 22 - 26135 Oldenburg - 0441 202112 - 01520 6632277 |
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Apollo Konzept, Freitag, 13.04.2007, ab 23:00 Uhr |
APPARILLO FLOTT. DJs Gebrüder Wolff, Demir Cesar, Miss Gizzle |
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FR 11.5.07 APPARILLO FLOTT @ApolloKonzept
SA 19.5.07 ROCK THE CLASH @ ApolloKonzept |
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Miss Gizzle |
Apparillo Flott |
LoveboatProduction - MS Loveboat |
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| www.myspace.com/miss_gizzle | www.myspace.com/apparilloflott | www.myspace.com/msloveboat | |
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Miss Gizzle |
Apparillo Flott |
LoveboatProduction - MS Loveboat |
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| www.myspace.com/miss_gizzle | www.myspace.com/apparilloflott | www.myspace.com/msloveboat | |
| GEW, 10.03.2007 | Die GEW lehnt die Einführung eines Zwei-Säulen-Modells ab |
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Beschluss des GEW-Hauptvorstandes am 10. März 2007 |
| Es ist eine falsche Weichenstellung, denn es ist nicht darauf angelegt, die soziale Auslese im Bildungswesen in Deutschland zu überwinden. Das Modell löst die Probleme des traditionell gegliederten Schulsystems nicht und eröffnet keine Perspektive für einen Übergang zu einer Schule für Alle. |
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>> http://www.gew-nds.de/Aktuell/archiv_maerz_07/beschluss_zwei_saeulen.pdf |
| >> www.gew-nds.de | GEW Niedersachsen |
| HAZ, 10.11.2006 | Linden dreht den Hahn auf |
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>> Der genaue Tag der Eröffnung wird auf der Homepage www.apollo-concept.de veröffentlicht |
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Hannovers Szene-Stadtteil Linden wird noch ein bisschen szeniger. An allen Ecken werden Lokale eröffnet oder etablieren sich gerade. Das ehrgeiziste Projekt ist sicher das Apollo. Ein Statusbericht. |
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| Es sieht zwar nicht so aus, aber Apollo-Konzept will am 1. Dezember öffnen. Daran arbeiten Jenni Schmidt, Martin Scheele, Chris Streb, André Hennigs und Oswaldo Olmedo. Steiner |
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E-Mail, 27.11.2006 |
Austritt des Landeselternrates Niedersachsen aus dem Bundeselternrat |
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Der Stadtelternrat dankt für die Rückmeldungen zum offenen Brief an den LER |
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Der Stadtelternrat Hannover bedankt sich für die vielen hundert
positiven Rückmeldungen zum offenen Brief an den LER. Es wäre
sicher sinnvoll und notwendig, wenn Eltern und Elterngremien nicht nur
uns, sondern auch dem LER ihre Meinung zum Austritt mitteilen. Bitte teilen
Sie uns mit, ob wir Ihr Schreiben auf unserer Homepage veröffentlichen
dürfen. |
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>> Artikel und Schreiben zum Austritt des Landeselternrates Niedersachsen aus dem Bundeselternrat |
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>> Landeselternvertretungen zum Austritt des LER Nds. aus dem BER |
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>> Eltern und Elternräte aus Niedersachsen zum Austritt des LER Nds. aus dem BER |
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>> Offener Brief des Stadtelternrates Hannover an den Landeselternrat wegen dessen Austritt aus dem Bundeselternrat (pdf, 20 KB) |
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>> Offener Brief des Regionselternrates Hannover an den Landeselternrat wegen dessen Austritt aus dem Bundeselternrat (pdf, 88 KB) |
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E-Mail, ab 23.11. |
"An den LER: Wer hat Sie zu diesem Schritt legitimiert ?" |
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Edith Tötsches: "Sehr geehrte Elternvertreter im niedersächsischen Landeselternrat. .. Wer hat Sie legitimiert, diesen schwerwiegenden Schritt zu gehen ?" |
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Reinhard Komar: "BER-Austritt rückgängig machen und zurücktreten!" |
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Wolfgang Schulz-Binz: "... lang beklagte fehlende Transparenz des LER, seine zweifelhafte Bodenhaftung zur Basis und sein Demokratieselbstverständnis ..." |
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Gabriele Gebauer, Wolfsburg: "Hallo Herr Schmieding" - "... warum stellt sich der LER auf die Seite des Philologenverbandes und der nds. Landesregierung ?" |
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Susanne Wöbbekind: "... erfasst der Brief eine umfassende und klare Wiedergabe der Elternvertreter", "mit egoistischen Ideologie-Debatten endlich aufhören!" |
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Angelika Veit: "Als Elternvertreter kann ich mich nicht nur für das Wohlergehen der Kinder meiner eigenen Schulform einsetzen, sondern muss die zukünftigen gesellschaftlichen Entwicklungen und Anforderungen an unsere Kinder berücksichtigen." |
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Gerrit Rassow: "... finde ich das Schreiben gut!" |
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>> Reaktionen auf den offenen Brief des Stadtelternrates Hannover |
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Hannover, 24.11.2006 |
"Als Elternwille noch zählte ..." - CDU und Elternwille ? |
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Die CDU ist die Partei der Marktwirtschaft. Nachfrage ist Elternwille.
Auf dem Markt entscheidet die Erwartung auf langfristig steigende Nachfrage,
das Angebot erhöht wird. Seitdem ich mich erinnern kann, war die
Nachfrage nach Gesamtschulplätzen und der Wunsch neue Gesamtschulen
einzurichten, größer als das örtlich vorhandene Angebot.
Auch das ist Elternwille: Die Hauptschulen in Hannover werden nur wenig angewählt. Als Reaktion darauf, dass Hauptschüler geringere Chancen auf einen Ausbildungsplatz haben als Realschüler oder Gymnasiasten. Die Hauptschulen in Hannover leisten hervorragende Arbeit - das reicht aber nicht. Der fünfte Jahrgang der Hauptschule im Schulzentrum Bemerode besteht nur noch aus neun Mädchen und Jungen. Kooperative Systeme, in denen Schulzweige in einer Schule zusammengefasst sind, wären oft ein erster sinnvoller Schritt. Das wollen Eltern: Eine gute Vorbereitung auf die Bewerbung und auf
den Beruf. In Hannover hat in diesem Jahr das Regionalnetzwerk zum
drittenmal ein Gütesiegel an Schulen mit guter Berufsvorbereitung
verliehen. An viele Hauptschulen z.B. die Heinrich-Heine-Schule , die
Peter-Petersen-Schule, an die St.Ursula-Schule und (bis auf eine Ausnahme)
an alle Integrierten Gesamtschulen in Hannover. Da gibt es mehrere Praktika,
Bewerbungstraining mit Personalchefs aus Betrieben, Unternehmenssimulation,
Schülerfirmen, Fachpraktischen Unterricht in und Kooperation mit
Berufsschulen, Zusammenarbeit mit Firmen. "Da kann man wohl nicht
mehr tun!" lobte eine Schulinspektorin die Berufsvorbereitung in
einem Gespräch mit den Eltern an einer IGS. Das wollen Eltern nicht: Immer, wenn die Unterrichtsversorgung auf
statistische 95 % gesunken ist, dann gab es einen neuen Erlass. Der
neue Erlass führte dann dazu, dass die Statistik wieder 100% aufweist.
Obwohl jeder weiss, dass 100 % die Ausfälle bei Krankheit nicht berücksichtigt.
Der zweite Schritt von CDU und FDP war es, einen neuen Erlass zu beschließen,
damit die Statistik 100 % aufweist. Die Kürzungen der Lehrerstundenzuweisung
bei Gesamtschulen waren gewollt überdurchschnittlich. Hans-Dieter Keil-Süllow |
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mehr zum Stadtelternrat Hannover: www.stadtelternrat-hannover.de |
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mehr zum Schulelternrat der IGS Hannover-Linden: www.schulelternrat.de |
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mehr zu Hannoverschen Gesamtschulen: www.gesamtschule-hannover.de |
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mehr zur SPD Hannover Döhren-Wülfel: www.spd-doehren-wuelfel.de |
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mehr bei wikipedia über Hannover: http://de.wikipedia.org/wiki/Hannover |
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mehr bei wikipedia über den Stadtteil Döhren-Wülfel: http://de.wikipedia.org/wiki/Hannover |
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Offener Brief, 22.11.2006 |
Stadtelternrat Hannover zum Austritt des LER aus dem BER |
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Sehr geehrte Damen und Herren, am 06.11.2006 wurden die Eltern Niedersachsens durch Presse- und landesweite
Medienberichte informiert, dass der Landeselternrat (LER) am 03.11.06
den Austritt aus dem Bundeselternrat (BER) beschlossen hatte. Dieses Vorgehen ist umso verwunderlicher, als kurz vorher, am 30.09.06,
eine Tagung des LER mit den niedersächsischen Kreis- und Stadtelternräten
(KER, StER) in Hannover stattgefunden hat und dort die Möglichkeit
bestanden hätte, diese wichtige Absicht vorzutragen, Argumente für
und wider zu diskutieren, und ein Meinungsbild der Elternvertreter einzuholen. Wer von den handelnden Personen hat im BER aktiv mitgearbeitet und
konnte aus eigener Erfahrung sprechen? Gab es im Vorfeld der Entscheidung
Gespräche zwischen den Vorständen des LER und BER? Warum wurde
den KER und StER nicht darüber berichtet? Wer vermittelte den Elternvertretern
im LER den Eindruck, dass die niedersächsischen Eltern mit der Arbeit
des BER nicht zufrieden sind? Im Nachhinein stellt sich zusätzlich folgende Frage: Wie ehrlich
wurde in der Veranstaltung die Diskussion um eine verbesserte Kommunikation
und Zusammenarbeit der Gremien geführt, wenn ohne Informationen und
Rückfragen an die Basis eine Entscheidung dieser Tragweite getroffen
wird? Das ist nicht die neue Transparenz, die die KER und StER seit langem
fordern und die ihnen zugesagt wurde. In einer persönlichen Stellungnahme von Herrn Schmieding ist
die Rede von gravierenden Verstößen des BER gegen die Geschäftsordnung,
die auf über 80 Seiten zusammengefasst sind. Warum werden diese
Tatbestände nicht öffentlich dargelegt? Glaubt der LER die Eltern
wären mit dem Lesen überfordert oder könnten der Argumentation
nicht folgen? Welches Demokratieverständnis verbirgt sich hinter der Forderung
an den BER, dass Resolutionen nur einstimmig verabschiedet werden dürfen?
Sind Mehrheiten im BER nur deshalb nicht ausreichend, weil sie nicht den
Vorstellungen einiger Mitglieder des LER entsprechen? Die in der Pressemitteilung des LER vorgetragenen Argumente wirken
fadenscheinig und konstruiert. Viele Resolutionen des BER, der vor allem ein freies, beratendes Gremium
ist, wurden vom StER Hannover und anderen Elternräten in Niedersachsen
in den letzten sechs Jahren unterstützt. Es wurde begrüßt,
dass der BER aktiv an Prozessen (Bildungsstandards, Ganztagsschule, frühzeitliches
Lernen im Kindergarten und für längeres gemeinsames Lernen)
mitwirkte und dadurch die von Eltern geforderten Reformen eingeleitet
hat. Der BER hat sich für eine größere Transparenz in
der Bildungspolitik eingesetzt, sich an bildungspolitische Debatten beteiligt
und mehrheitlich Strategien entwickelt, die einer Zersplitterung der Bildungspolitik
entgegenwirken sollten. Der Föderalismusreform und der durch sie ausgelösten bildungspolitischen
Kleinstaaterei stehen gerade die Eltern an der Basis, die heute beruflich
flexibel und mobil sein müssen, sehr kritisch gegenüber.
Denn ein Wohnortwechsel von einem Bundesland ins andere kann erhebliche
schulische Nachteile für die Kinder und für den Geldbeutel der
Eltern mit sich bringen (siehe hierzu Studien zur UV, Schüler-Lehrer-Relation,
Bildungskosten der Eltern in den verschiedenen Bundesländern, unterschiedliche
Lerninhalte, etc.). Da die Länderegoismen jedoch immer weiter wachsen, brauchen wir
bundesweit einheitliche elterliche Perspektiven, um für alle Schüler
im gesamten Bundesgebiet gleiche Verhältnisse zu schaffen. Elterngremien
müssen bundesweit mit einer einheitlichen, durch demokratische Mehrheitsbeschlüsse
gesicherten Stimme sprechen und dürfen sich nicht auseinander dividieren
lassen. Warum dies (laut Pressemitteilung des LER) aufgrund des föderalen
Systems nicht möglich sein soll, ist nicht nachzuvollziehen. Grundsätzlich sollten Elterngremien vermeiden dieser Art von
"Föderalismus" nachzueifern, denn dies schwächt
die Position der Eltern, egal welcher Schulform sie angehören. Nur
gemeinsam, über alle Schulformen und Bundesländergrenzen hinweg,
sind Eltern stark. Daher fordern wir, den Beschluss zum Austritt aus dem BER rückgängig
zu machen und die Arbeit im BER wieder aufzunehmen. Gleichwohl bleiben viele Fragen offen: Will der LER in länderübergreifenden, bildungspolitischen
Fragen nicht mehr durch den BER vertreten werden? Oder, anders gefragt,
durch wen möchte der LER zukünftig vertreten werden? Will der
LER in Zukunft nicht mehr an bildungspolitischen Weichenstellungen beteiligt
sein? Wurden solche Überlegungen bei der Entscheidung zum Austritt
berücksichtigt? Eifern die Elternvertreter im LER der Landesregierung, namentlich
dem Kultusminister nach, der auch aus der KMK austreten wollte? So wie der LER beim BER nicht die parteipolitisch Neutralität
gewahrt sah, sind jetzt auch viele niedersächsische Eltern an der
Basis der Auffassung, dass sich der LER mit seiner Entscheidung von Informations-
und Einflussmöglichkeiten abgekoppelt hat, um parteipolitische Ideologien
zu zementieren. Unter diesen Umständen scheint es sinnvoller zu sein, einen freien,
unabhängigen und schulformübergreifenden Verband zu gründen,
der die Interessen der niedersächsischen Schulen gegenüber der
Politik und insbesondere dem Kultusministerium vertritt. Eltern sollen
nach dem neuen niedersächsischen Schulgesetz vor Ort und nach ihren
Bedürfnissen entscheiden. Zur Eigenverantwortlichen Schule gehört
ein eigenverantwortlicher Elternverband, der einer jährlichen Inspektion
durch seine Mitglieder unterliegt! Mit freundlichen Grüßen Der Vorstand des Stadtelternrates |
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>> Austritt des Landeselternrates Hannover aus dem Bundeselternrat |
| HAZ, 10.11.2006 | Wir trauen uns mehr zu |
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Ihre Kinder besuchen eine deutsche Schule, doch vielen ausländischen Eltern ist der Alltag dort fremd. Darum versuchen die Schulen, direkt auf die Familien zuzugehen. Zwei Beispiele. |
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| Stammgäste: Jede Woche treffen sich türkische Mütter in der Albert-Schweitzer-Schule. Auch die IGS Linden setzt auf Integration. |
| HAZ, 10.11.2006 | Eltern müssen etwas tun |
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nachgefragt .. bei Sevinc Yada, Lehrerin und Fachberaterin für interkulturelle Bildung bei der Schulbehörde. |
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| HAZ, 06.09.2006 | 1499 Meter bis zum Menschen |
| Schulbiologiezentrum zeigt Stationen der Erdgeschichte. | >> Schulbiologiezentrum |
| Von Bärbel Hilbig |
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| Juli 2006 - Fussballturnier des SPD-OV Döhren-Wülfel | >> mehr |
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| August 2005 - Zu Besuch bei Meike in Berlin |
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| Berlin
2005 - Gang durch Prenzlauer Berg |
Zu
Schiff auf Spree und Landwehrkanal |
Potsdam - Sanssouci |
| FINNLAND Juli 2004 | CUBA März-April 2004 | |
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Tagebuch der Reisen im Jahr 2004 zurück über den Link Suellow |
| KUBA AKTUELL : Kuba reagiert auf neue Sanktionen HAVANNA dpa Die kubanische Regierung hat als Reaktion auf die von den USA angekündigte Verschärfung der Wirtschaftssanktionen am Montag eine Reihe von Notmaßnahmen beschlossen. Unter anderem ist vorgesehen, den Verkauf in den Devisenläden stark einzuschränken. In diesen Läden können gegen Dollar Importprodukte erworben werden. Außerdem solle die Förderung von Rohstoffen wie Nickel, Kobalt und Erdöl verstärkt werden. Die USA lässt Exilkubaner ihre Verwandten auf der Insel seit letzter Woche nur noch einmal alle drei Jahre besuchen. Überweisungen dürfen nur noch an engste Verwandte gemacht werden. Viele kubanische Familien sind von dem Geld, das Verwandte aus den USA schicken, abhängig. Exilkubaner haben die Sanktionen, mit denen die USA einen Regimewechsel in Havanna erzwingen möchte, als "kontraproduktiv" kritisiert. taz Nr. 7356 vom 12.5.2004, Seite 10, 30 Zeilen (Agentur) |
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| --> Morgens am Thurntaler 2003 / 2004 | ---> Skifahren am Thurntaler 2003 / 2004 |
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| die ersten sechs Bilder | die Bilder 7 - 12 | die Bilder 13 - 18 | die letzten Bilder |
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| --> Skiurlaub am Thurntaler 2001 | ---> Sommerlaub am Thurntaler 2003 | -> im Mallorca 2001 |
| LINKS - Bildung und Schule |
| www.stadtelternrat-hannover.de | Stadtelternrat Hannover |
| www.schulelternrat.de | Schulelternrat und Förderverein der IGS Linden |
| www.gew-nds.de | GEW Niedersachsen |
| LINKS - SPD - Partei |
| www.spd-doehren-wuelfel.de | SPD OV Döhren-Wülfel |
| www.spd-hannover.de | SPD Stadtverband Hannover |
| www.spd-region-hannover.de | SPD UB Region Hannover |
| www.spd-bezirk-hannover.de | SPD Bezirk Hannover |
| www.spd-niedersachsen.de | SPD Landesverband Hannover |
| www.spd.de | SPD Bundesverband |
| LINKS - SPD - Fraktionen |
| www.spd-ratsfraktion-hannover.de | Fraktion der SPD im Rat der Landeshauptstadt Hannover |
| LINKS - SPD - Arbeitsgemeinschaften Region Hannover |
| www.asf.spd-region-hannover.de | Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen |
| www.60plus.spd-region-hannover.de | Arbeitsgemeinschaft 60plus (Seniorinnen und Senioren) |
| www.jusos-region-hannover.de | Jungsozialistinnen und Jungsozialisten |
| www.asj.spd-bezirk-hannover.de | Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristen |
| www.afb.spd.de | Arbeitsgemeinschaft für Bildung |
| LINKS - Politik |
| www.sozialismus.de | Politische Monatszeitschrift |
| www.linksnet.de | Portal für linke Politik udn Wissenschaft von 17 Zeitschriften |
| www.wissentransfer.info | Arbeitspapiere, Veranstaltungshinweise, Referenten, Forum |
| www.vsa-verlag.de | Neuerscheinungen, Inhaltsverzeichnisse, Leseproben des VSA-Verlages |
| LINKS - Sprachen |
| http://www.dict.cc/ | Englisch - Online-Wörterbuch |
| http://www.cornelsen.de/wdv/ | Cornelsen - Perfekt! Webmagazin |
| http://www.mallorca-homepage.de/inseltour/calafigu.html | http://www.mallorca-homepage.de/inseltour/soller.html |
| http://www.mallorca.citysam.de/suedosten.htm | |
| http://www.tce-reisen.de/hotel/balearen/mallorca/3136-hotel-villa+sirena,cala+figuera | |
| http://www.hotel-villa-sirena.de/ Club Blaues Reisen | |
| http://www.hotelvillasirena.com/ |
| LINKS - Computer |
| www.planet-outlook.de/ | Alles über Outlook - das verwirrende inkompatible Mail-Programm von Microsoft |
| http://www.planet-outlook.de/welcome.htm | Übernahme von Kontakten von anderen Mail-Programmen - z.B. LDIF über Umweg Outlook-Express |